Ausbildung zum Kranfahrer

LKW Lade­kra­ne gem. DGUV-V 52

Dau­er: 8 – 10 Stun­den

Führerschein zum Bedienen von LKW-Ladekrananlagen gemäß DGUV-V 52 (BGV D6), sowie BGV D7, BGG 921, BGR 258, BGI 555, BGI 622.

Um LKW-Lade­kra­ne bedie­nen zu dür­fen, sind vor­erst gemäß der DGUV-Vor­schrift 52 (BGV D6), sowie BGV D7, BGG 921, BGR 258, BGI 555, BGI 622 die Vor­aus­set­zun­gen zu klä­ren und zu erfül­len.

Ziel ist es, die teil­neh­men­den Per­so­nen gemäß den Bestim­mun­gen der DGUV-Vor­schrift 52 (BGV D6) §29 zu ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten und qua­li­fi­zier­ten Bedie­nern von LKW-Lade­kran­an­la­gen aus­zu­bil­den.

§ 2 Begriffsbestimmungen

(1) Kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind Hebe­zeu­ge, die Las­ten mit einem Trag­mit­tel heben und zusätz­lich in eine oder meh­re­re Rich­tun­gen bewe­gen kön­nen.

(2) LKW-Lade­kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind Fahr­zeug­kra­ne, die vor­wie­gend zum Be- und Ent­la­den der Lade­flä­che des Fahr­zeu­ges gebaut und bestimmt sind, deren Last­mo­ment 30 mt nicht über­schrei­ten und deren Aus­le­ger­län­ge 15 m nicht über­schrei­ten.

(3) LKW-Anbau­kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind LKW-Lade­kra­ne, die mit Ein­rich­tun­gen zum betriebs­mä­ßi­gen An- und Abbau an Last­kraft wagen ver­se­hen sind.

(4) Lang­holz-Lade­kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind LKW-Lade­kra­ne, die zum Heben von Stäm­men bestimmt sind, die auf Grund ihrer Län­ge nicht im Stamm­schwer­punkt geho­ben wer­den kön­nen und des­halb für das Ver­la­den außer dem Heben noch ein Zie­hen, Drü­cken oder Hebeln erfor­dern.

(5) Reg­al­be­dien­kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind Kra­ne mit geführ­tem Last­auf­nah­me­mit­tel, die dafür gebaut und bestimmt sind, Las­ten sowohl in Rega­le ein­zu­brin­gen oder aus ihnen zu ent­neh­men als auch frei im Raum zu bewe­gen.

(6) Kei­ne Kra­ne im Sin­ne die­ser Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift sind

  1. Flur­för­der­zeu­ge ein­schließ­lich ihrer Anbau­ge­rä­te,
  2. Hebe­büh­nen,
  3. Gerä­te und Anla­gen zur Reg­al­be­die­nung,
  4. Anla­gen, die der Auf­zugs­ver­ord­nung unter­lie­gen,
  5. Schie­nen­hän­ge­bah­nen,
  6. Gerä­te für die forst­li­che Seil­brin­gung,
  7. Indus­trie­ro­bo­ter,
  8. Mani­pu­la­to­ren,
  9. Hebe­ein­rich­tun­gen, bei denen sich die Stell­tei­le der Befehls­ein­rich­tun­gen unmit­tel­bar an der Last­auf­nah­me­ein­rich­tung befin­den und deren Hub­weg nicht mehr als 1,5 m beträgt.

§ 29 Kranführer, Instandhaltungspersonal

(1) Der Unter­neh­mer darf mit dem selbst­stän­di­gen Füh­ren (Kran­füh­rer) oder Instand­hal­ten eines Kra­nes nur Ver­si­cher­te beschäf­ti­gen,

  1. die das 18. Lebens­jahr voll­endet haben,
  2. die kör­per­lich und geis­tig geeig­net sind,
  3. die im Füh­ren oder Instand­hal­ten des Kra­nes unter­wie­sen sind und ihre Befä­hi­gung hier­zu ihm nach­ge­wie­sen haben
    und
  4. von denen zu erwar­ten ist, dass sie die ihnen über­tra­ge­nen Auf­ga­ben zuver­läs­sig erfül­len.

Der Unter­neh­mer muss Kran­füh­rer und Instand­hal­tungs­per­so­nal mit ihren Auf­ga­ben beauf­tra­gen. Bei orts­ver­än­der­li­chen kraft betrie­be­nen Kra­nen muss der Unter­neh­mer den Kran­füh­rer schrift­lich beauf­tra­gen.

Der erfor­der­li­che Nach­weis zur Befä­hi­gung wird allen teil­neh­men­den Per­so­nen der Kran­fahr­aus­bil­dung mit einer Prü­fung in Theo­rie, sowie prak­ti­schen Übun­gen mit anschlie­ßen­der prak­ti­scher Prü­fung in Form eines Zer­ti­fi­ka­tes durch die Arbeits­si­cher­heit-Nord GmbH, sowie auf Nach­fra­ge mit einen „Fahr­aus­weis für LKW-Lade­kra­ne“ bestä­tigt.

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