Grundausbildung für Bediener Hubarbeitsbühnen

gem. DGUV Grund­satz 308–008

Dau­er: 8 – 10 Stun­den

Ausbildung der Bediener von Hubarbeitsbühnen gemäß DGUV-G 966

Die­ser Grund­satz fin­det Anwen­dung auf die Aus­bil­dung und Beauf­tra­gung der Bedie­ner von Hub­ar­beits­büh­nen.

Zur Errei­chung des Zie­les, geeig­ne­te Per­so­nen zum Füh­ren von Hub­ar­beits­büh­nen aus­zu­bil­den, wer­den im DGUV-Grund­satz 966 Aus­bil­dungs­zei­ten ange­ge­ben. Die­se haben sich für Teil­neh­mer ohne Vor­kennt­nis­se bewährt. Der Nach­weis über aus­rei­chen­de Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten zum selbst­stän­di­gen Füh­ren einer Hub­ar­beits­büh­ne erfolgt durch eine in dem DGUV-Grund­satz 966 beschrie­be­ne theo­re­ti­sche und prak­ti­sche Prü­fung.

Die Benut­zung von Arbeits­mit­teln bleibt dazu geeig­ne­ten, unter­wie­se­nen oder beauf­trag­ten Per­so­nen vor­be­hal­ten (Betriebs­si­cher­heits­ver­ord­nung). So ist das Füh­ren von Hub­ar­beits­büh­nen z.B. in Kapi­tel 2.10 Nr. 2.1 der Regel „Betrei­ben von Arbeits­mit­teln“ (BGR/GUV-R 500) gere­gelt. Danach darf der Unter­neh­mer mit dem selbst­stän­di­gen Bedie­nen von Hub­ar­beits­büh­nen Per­so­nen nur beauf­tra­gen, die

  1. das 18. Lebens­jahr voll­endet haben,
  2. in der Bedie­nung der Hub­ar­beits­büh­ne unter­wie­sen sind und
  3. ihre Befä­hi­gung gegen­über dem Unter­neh­mer nach­ge­wie­sen haben.

Der Auf­trag ist schrift­lich zu ertei­len.

Für die Aus­wahl der Bedie­ner erge­ben sich somit fol­gen­de Kri­te­ri­en:

• Min­dest­al­ter 18 Jah­re.
Im Rah­men der Berufs­aus­bil­dung dür­fen Jugend­li­che unter 18 Jah­ren nur Hub­ar­beits­büh­nen bedie­nen, wenn dies unter fach­li­cher Auf­sicht erfolgt und der Jugend­li­che ent­spre­chend die­ses Grund­sat­zes aus­ge­bil­det ist. Dabei soll­te der Auf­sicht Füh­ren­de schrift­lich fest­ge­legt sein.

• Kör­per­li­che Eig­nung.
Sie wird zweck­mä­ßi­ger­wei­se durch eine ärzt­li­che Unter­su­chung fest­ge­stellt. Ins­be­son­de­re wird Wert gelegt auf aus­rei­chen­de Seh­schär­fe, seit­li­ches Gesichts­feld, räum­li­ches Sehen, Hör­ver­mö­gen, kör­per­li­che Beweg­lich­keit, gute Reak­ti­ons­fä­hig­keit. Zur Beur­tei­lung der kör­per­li­chen Eig­nung geben die Berufs­ge­nos­sen­schaft­li­chen Grund­sät­ze für arbeits­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chun­gen G 25 „Fahr-, Steu­er- und Über­wa­chungs­tä­tig­kei­ten“ sowie G 41 „Arbei­ten mit Absturz­ge­fahr“ wich­ti­ge Anhalts­punk­te

• Geis­ti­ge und Cha­rak­ter­li­che Eig­nung

Von den aus­ge­wähl­ten Per­so­nen wird ins­be­son­de­re erwar­tet:
• Ver­ständ­nis für tech­ni­sche und phy­si­ka­li­sche Zusam­men­hän­ge,
• Eigen­schaft, zuver­läs­sig, ver­ant­wor­tungs­be­wusst und umsich­tig zu han­deln

Die Aus­bil­dung besteht aus einem theo­re­ti­schen und einem prak­ti­schen Teil und endet mit einer Abschluss­prü­fung. Der erfor­der­li­che Nach­weis zur Befä­hi­gung wird allen teil­neh­men­den Per­so­nen der Aus­bil­dung zum „Bedie­ner von Hub­ar­beits­büh­nen“ in Form eines Zer­ti­fi­ka­tes durch die Arbeits­si­cher­heit-Nord GmbH, sowie auf Nach­fra­ge mit einen „Bedie­ner­aus­weis für Hub­ar­beits­büh­nen“ bestä­tigt.

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