Schulung PSA gegen Absturz

gemäß BGR 198

Dau­er: 2 – 3 Stun­den

Ausbildung/Schulung zur Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz gemäß DGUV-R112-198

DGUV Regeln stel­len bereichs-, arbeits­ver­fah­rens- oder arbeits­platz­be­zo­gen Inhal­te zusam­men. Sie erläu­tern, mit wel­chen kon­kre­ten Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men die Pflich­ten zur Ver­hü­tung von Arbeits­un­fäl­len, Berufs­krank­hei­ten und arbeits­be­ding­ten Gesund­heits­ge­fah­ren erfüllt wer­den kön­nen.
DGUV Regeln zei­gen zudem dort, wo es kei­ne Arbeits­schutz- oder Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten gibt, Wege auf, wie Arbeits­un­fäl­le, Berufs­krank­hei­ten und arbeits­be­ding­te Gesund­heits­ge­fah­ren ver­mie­den wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus bün­deln sie das Erfah­rungs­wis­sen aus der Prä­ven­ti­ons­ar­beit der Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger.

Die DGUV-Regel 112–198 erläu­tert die Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift „Grund­sät­ze der Prä­ven­ti­on“ (BGV/GUV-V A1) hin­sicht­lich der Benut­zung von PSA gegen Absturz.
In die­ser Regel sind die Vor­schrif­ten des Arbeits­schutz­ge­set­zes und der PSA-Benut­zungs­ver­ord­nung berück­sich­tigt.

Die­se Regel fin­det Anwen­dung auf die Aus­wahl und die Benut­zung von per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen gegen Absturz.
Die­se Regel fin­det kei­ne Anwen­dung beim Ein­satz von Berg­sport­aus­rüs­tun­gen und auf die Aus­wahl und Anwen­dung von Zugangs- und Posi­tio­nie­rungs­ver­fah­ren unter Zuhil­fe­nah­me von Sei­len.

Per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tun­gen gegen Absturz gehö­ren zu den indi­vi­du­el­len Schutz­maß­nah­men. Per­sön­li­che Absturz­schutz­aus­rüs­tun­gen schüt­zen den Benut­zer vor einem Absturz ent­we­der durch Ver­hin­de­rung eines Stur­zes (Rück­hal­te­sys­tem) oder Auf­fan­gen eines frei­en Falls (Auf­fang­sys­tem). Per­sön­li­che Absturz­schutz­aus­rüs­tun­gen bestehen aus einer Zusam­men­stel­lung von Bestand­tei­len, die min­des­tens eine Kör­per­hal­te­vor­rich­tung (z.B. Auf­fang­gurt) und ein Befes­ti­gungs­sys­tem umfas­sen, die mit einer zuver­läs­si­gen Ver­an­ke­rung ver­bun­den wer­den kön­nen.

Die zu ver­wen­den­den per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen gegen Absturz müs­sen den ein­schlä­gi­gen Vor­schrif­ten für Sicher­heit und Gesund­heits­schutz der Ver­si­cher­ten bei der Arbeit ent­spre­chen.

Schulung/Unterweisung

Der Unter­neh­mer hat nach § 4 der Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift „Grund­sät­ze der Prä­ven­ti­on“ (BGV/GUV-V A1) die Ver­si­cher­ten vor der ers­ten Benut­zung zu Schu­len und nach Bedarf, min­des­tens jedoch ein­mal jähr­lich, zu unter­wei­sen. Die Schulung/Unterweisung muss min­des­tens umfas­sen:

  • Die für die jewei­li­ge Art bestehen­den beson­de­ren Anfor­de­run­gen der ein­zel­nen Aus­rüs­tung,
  • die bestim­mungs­ge­mä­ße Benut­zung,
  • das rich­ti­ge Anschla­gen,
  • die ord­nungs­ge­mä­ße Auf­be­wah­rung,
  • das Erken­nen von Schä­den.


Dar­über hin­aus sind nach § 31 der BGV/GUV-V A1 die Anga­ben in der Betriebs­an­wei­sung im Rah­men von Unter­wei­sun­gen mit Übun­gen zu ver­mit­teln.

Alle teil­neh­men­den Per­so­nen der Schulung/Unterweisung für die Benut­zung von per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tun­gen gegen Absturz erhal­ten ein Zer­ti­fi­kat durch die Arbeits­si­cher­heit-Nord GmbH. Zusätz­lich kann auch der ggf. not­wen­di­ge Ein­trag in den Sicher­heits­pass erfol­gen. Hier­zu ist der Sicher­heits­pass der Teil­neh­men­den Per­son dem Dozen­ten vor­zu­le­gen.

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